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Bibliotheksverband zur Buchpreisbindung

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Der Schweizer Fachverband Bibliothek Information Schweiz (BIS) hat zur Abstimmung über das Buchpreisbindungsgesetz Stellung genommen. Die Generalversammlung lehnt das Gesetz ab, wobei sich in der Westschweiz die Situation anders präsentiert.

Die Buchpreisbindung ist 2007 abgeschafft worden. Gegen die Wiedereinführung durch ein Bundesgesetz ist das Referendum ergriffen worden. Deshalb kommt es am 11. März 2012 zu einer Volksabstimmung. An der Generalversammlung des BIS in Olten wurde die Nein-Parole zum Buchpreisbindungsgesetz beschlossen. Die Parole wurde mit 71 zu 18 Stimmen bei 22 Enthaltungen gefasst. Anzumerken ist, dass relativ wenige Mitglieder aus der Westschweiz die Generalversammlung besucht haben und der Buchmarkt in diesem Landesteil anders funktioniert, weshalb die Buchpreisbindung dort eher Unterstützung findet. Der Fachverband BIS zählt 1412 Beschäftigte in Bibliotheken und Dokumentationsstellen sowie 329 institutionelle Mitglieder; darunter die grossen Bibliotheken der ETH/EPFL, der Universitäten, Fachhochschulen sowie Kantons- und Regionalbibliotheken.

 

Auskünfte für Medienschaffende:

Yolande Estermann, Präsidentin BIS, 022 388 17 53 (französisch)

Klaus Egli, Vorstandsmitglied BIS, 061 264 11 23, (deutsch)

Weitere Informationen zur Generalversammlung:

Protokoll_Generalversammlung_2011_Olten.pdf

Pro_und_Contra_Buchpreisbindung.pdf

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